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Nexus v0.2.60 — Stabilität und Recovery
Stand: 2026-07-31
Status: In Produktion deployt; technische Releasegates grün, credentialed Owner-Abnahme, Lastnachweis und produktive OpenClaw-Writes separat offen
Scope: Nexus-Repository und kontrollierte Browser-Fixtures. Keine produktive OpenClaw-Mutation; Maxis Ressourcen lagen vollständig außerhalb des Prüfbereichs.
Ergebnis
Der erste Stabilitäts- und Fehlerabbau-Slice ist implementiert und deployt. Nexus trennt jetzt Prozess-Liveness, Datenbank-Readiness und vollständige Runtime-Diagnose, liefert einen generierten gemeinsamen Fehlervertrag und zeigt auf allen 20 authentifizierten Views einheitliche Loading-, Empty-, Error-, Offline-, Stale- und Partial-Zustände. Releaseversion, Containerprovenienz, Dependency- und Secret-Scans sowie die echten PostgreSQL-/Toxiproxy-Verträge sind Teil der CI-Freigabe.
Das ist noch keine vollständige authentifizierte Produktions- oder OpenClaw-Abnahme. Der Owner-Audit, Task-Board-Lastnachweis und jeder produktive OpenClaw-Schreibvorgang bleiben getrennte Gates.
Implementierter Vertrag
Health, Deployment und Version
GET /health/liveist ein reiner Prozesscheck.GET /health/readyprüft ausschließlich Pflichtabhängigkeiten mit dem Tagready; PostgreSQL-Ausfall liefert HTTP 503.GET /healthbleibt die vollständige Diagnose. Ein OpenClaw-Ausfall ergibtDegraded, ohne die Nexus-Recovery-Oberfläche durch Readiness zu sperren.- Der API-Container wird über
/health/readygeprüft. Web wartet auf einen gesunden API-Container; API wartet auf gesundes PostgreSQL. - Deployment prüft zuerst die lokale Container-Readiness, danach öffentliche
Readiness und den vollständigen Runtimezustand. Rollback verwendet dieselben
Gates und akzeptiert HTTP 404 für
/health/readynur bei einem sichtbaren Notfall-Rollback auf Versionen vor v0.2.60. global.jsonverlangt .NET10.0.100mitlatestFeature-Roll-forward.VERSIONist die Releasequelle; Frontendpaket und OCI-Labels werden dagegen geprüft. Images tragen Version und exakten Git-SHA.
Auth und Browsergrenze
- Die ungenutzte
/api/v1/auth/csrf-Route und Antiforgery-Registrierung sind entfernt. Kein Client sendete das Token und keine Mutation validierte es. - Das Refresh-Cookie bleibt
Secure,HttpOnlyundSameSite=Strict. - Refresh und Logout weisen explizite Cross-Site-Browseraufrufe anhand von
OriginundSec-Fetch-Siteab. API-Clients ohne Browser-Provenienzheader benötigen weiterhin das gültige Cookie und unterliegen den normalen Limits. - Login-, Refresh- und Rate-Limit-Fehler verwenden denselben strukturierten Problemvertrag.
- Nach einem fehlgeschlagenen Refresh leitet das Frontend genau einmal zum Login um und erhält das Rückkehrziel.
- Ein persistierter Refresh-Hash bleibt über eine neu erzeugte Serviceinstanz verwendbar und wird anschließend rotiert. Ein echter Containerneustart wird zusätzlich im produktionsnahen Releaseprofil geprüft.
Gemeinsame Fehler- und Recovery-Schicht
Backendfehler verwenden application/problem+json mit:
code,status,title,detail,traceId;- optional
operationId,currentRevision,retryAfterSeconds,remaining; - den stabilen Codes
validation_failed,unauthenticated,forbidden,conflict,not_found,unsupported_capability,dependency_unavailable,timeout,rate_limitedundinternal_error.
Durable Agent-Proposal-, Run- und andere Operationsendpunkte behalten ihre
typisierten Envelopes für Zustände wie partial, failed und in_doubt.
Diese Zustände müssen dauerhaft untersuchbar bleiben und werden nicht als
flüchtige HTTP-Ausnahme versteckt. Der Frontendadapter normalisiert während der
Kompatibilitätsphase zusätzlich ältere message-/error-Payloads.
Ein OpenAPI-Schema-Transformer beschreibt diese Erweiterungen im
eingecheckten 3.1-Vertrag. Der generierte TypeScript-Client speist AppProblem
und toAppProblem; Views raten die Transportstruktur nicht selbst.
AsyncStatePanel stellt Loading, Empty, Error, Offline, Stale und Partial
semantisch dar, zeigt nur technische Trace-/Operation-Metadaten und bietet die
passende Recovery-Aktion. Sichere GETs dürfen begrenzt wiederholt werden;
Mutationen werden nie automatisch wiederholt. Sichtbare Daten bleiben bei
Background-Refresh oder einem Fehler einer sekundären Detailabfrage erhalten.
Migriert wurden:
- Dashboard und Task Strip;
- Agents, Agent Detail, Agent Create und Proposal Detail;
- Projects, Project Detail, Task Board und Task Detail;
- Run Control und Run Detail;
- Calendar, Memory, Docs und Incidents;
- Models, Activity, Notifications, Security und Settings.
Memory, Docs und Incidents verlieren ihre bereits sichtbare Liste nicht mehr, wenn nur eine Detail- oder Suchabfrage fehlschlägt. Agent Detail blockiert die Primäransicht nicht länger wegen einer fehlerhaften Sekundärabfrage.
CI und Supply Chain
- Ein separater verpflichtender Linux-Job führt alle als
DockerIntegrationoderToxiproxyIntegrationmarkierten Tests mit beiden Opt-ins aus. Fehlendes Docker ist ein Jobfehler, kein Skip. - Frontend und Backend blockieren High/Critical-Produktionsabhängigkeiten.
- Gitleaks
8.30.1wird als Upstream-Artefakt geladen, über einen gepinnten SHA-256 geprüft und gegen die vollständige Git-Historie ausgeführt. - Drei überprüfte historische Fingerprints sind exakt baselined; die aktuelle Arbeitskopie ist redigiert. Eine eventuelle Credential-Rotation oder History-Rewrite bleibt ein gesonderter, ausdrücklich freizugebender Sicherheitsvorgang.
- Das Fixture-Playwright-Profil deaktiviert Browsertelemetrie. Das
Produktionsimage aktiviert nur den allow-listeten bestehenden
Browsermetrikpfad über
VITE_BROWSER_TELEMETRY_ENABLED=true.
Lokale Abnahme
| Gate | Ergebnis |
|---|---|
| Frontend Typecheck | grün |
| Frontend Unit Tests | 13 Dateien, 42 Tests bestanden |
| Frontend Production Build | grün |
| Playwright | 26/26 bestanden |
| Geschützte Routen | alle 20 in kontrollierten Fixtures geprüft |
| Viewports | 375, 768, 1024, 1440 und 1920 px ohne Seitenoverflow |
| Browserverträge | Deep Links, Query-Deduplizierung, ein SSE-Resync, Task-Board-Refresh, Done-Pagination, Drag-and-drop und 503-Recovery grün |
| Backend | 386 bestanden; fünf Containerfälle mangels lokalem Docker explizit übersprungen |
| PostgreSQL-Ausfall | echter Npgsql-Healthcheck gegen einen nicht erreichbaren Endpoint liefert im Readiness-Vertrag 503 |
| Version | VERSION und Frontendpaket beide 0.2.60; .NET-Pin wird als 10.0.101 aus dem erlaubten Feature-Band aufgelöst |
| Abhängigkeiten | keine bekannten pnpm-Produktionslücken; keine High/Critical-NuGet-Funde |
| Compose/Workflows | Compose valide, Deploy-Shell syntaktisch valide, CI- und Rollback-YAML parsebar |
| OpenAPI | neu generiert; entfernte CSRF-Route, neue Readiness-Route und Problemfelder enthalten |
Playwright arbeitet mit kontrollierten API-Fixtures. Diese Ergebnisse beweisen die UI- und Transportverträge, nicht die echte Produktionsdatenqualität oder OpenClaw-/OpenAI-Ausführung.
CI- und Produktionsevidenz
Die verpflichtenden Gates haben vor der Freigabe mehrere reale Fehler gefunden:
- Run 363 blockierte einen fehlerhaft geordneten EF-Core-Modellsnapshot für
AgentProposal.ProvisionRequests. - Anschließende Läufe zeigten, dass drei historische Taskmigrationen ohne EF-Metadaten nicht entdeckt wurden. Alle 13 Migrationen sind jetzt registriert; der Snapshot weist keinen ausstehenden Modellunterschied auf.
- Der Toxiproxy-Reconcile-Fall deckte zuerst einen leeren serialisierten
agents.create-Payload und danach fehlendes Read-back-Inventar im Testadapter auf. Beide Grenzen besitzen Regressionstests. - Der OpenAPI-Build erzeugte anfangs einen flüchtigen Data-Protection-Key. Die Extraktion arbeitet jetzt ohne persistente Schlüssel; CI prüft den Key-Repository-Dateizähler vor und nach beiden .NET-Builds.
Der finale Gitea Run 372 deployte Commit
f87b9ef298f8a13ed7e044f9850024aa50fbbed0 mit folgender Evidenz:
| Gate | Produktionsergebnis |
|---|---|
| Backend, Job 818 | 386 Tests bestanden |
| PostgreSQL/Toxiproxy, Job 819 | 5/5 bestanden, null übersprungen |
| Frontend, Job 820 | 13 Dateien/42 Tests, Build und 26/26 Playwright bestanden |
| Security, Job 821 | gepinntes Gitleaks 8.30.1 ohne Leak; Dependency-Gates grün |
| Deployment, Job 822 | alle Container gesund; lokale und öffentliche Readiness sowie vollständige Diagnose grün |
Der öffentliche Smoke-Test bestätigte anschließend:
/health/liveund/health/ready: HTTP 200Healthy;/health: HTTP 200 mit PostgreSQLHealthyund OpenClaw-HTTP-RuntimeOnline;/login: HTTP 200, CSP, HSTS,DENY,no-referrerund eingeschränkte Browserberechtigungen;- geschützte OpenClaw-API: HTTP 401 als
application/problem+jsonmitunauthenticatedund Trace-ID; - Cross-Site-Refresh und -Logout: HTTP 403 als strukturierter
forbidden- Fehler.
Im In-App-Browser blieb die Loginseite ohne Console-Fehler bedienbar. Es wurden keine Zugangsdaten eingegeben oder ausgelesen.
Offene Abnahmegates
Mit separater Owner-Sitzung
- Alle 20 authentifizierten Produktionsviews werden read-only auf Navigation, Requests, Konsole, Refresh/Reload/Logout, echte Agent-/Cron-/Modell-/Security- Daten, SSE-Freshness, Tastatur und Overflow geprüft.
- Kein OpenClaw-Schreibtest wird dabei ausgeführt.
Noch nicht Teil dieses Release-Slices
- Task Board mit 1.000 Tasks und 10.000 Activities: k6-p95,
SQL-Statementzählung,
EXPLAIN (ANALYZE, BUFFERS)und wiederholte Navigation-bis-Karten-sichtbar-Messung. - Produktive Protocol-v4-Verbindung und Management. OpenClaw
2026.7.1registriert weiterhin keine offiziell unterstützte externe Nexus-/Generic- Operator-ID. Die neuen offiziellen Seiten zu Gateway clients und external apps ändern den geschlossenen Connect-Schema-/Client-ID-Vertrag noch nicht. - Ein echter
Nexus -> OpenClaw -> OpenAI -> Nexus-Run, Wegwerf-Cron oder Testagent. Diese Mutationen benötigen nach erfülltem Identity-Gate eine separate Owner-Freigabe.
Nächste Reihenfolge
- Bao meldet sich im In-App-Browser als Owner an; danach 20 Seiten read-only auditieren und jeden Fund mit Route, API, Trace-ID und Regressionstest erfassen.
- Den Refresh-Vertrag über einen kontrollierten API-Containerneustart mit echter Owner-Sitzung belegen.
- Task-Board-Datensatz und Last-/SQL-/Browserbudgets isoliert beweisen; nur gemessene Engpässe optimieren.
- OpenClaw-Client-ID auf dem ersten kompatiblen Stable-Tag erneut prüfen und erst dann read-only pairen.
- Danach Run Explorer, Agent Lifecycle, Notifications/Incidents, Calendar, Knowledge und Security in der bestehenden Roadmap-Reihenfolge schließen.